Den Übergang in die weiterführende Schule datengestützt gestalten

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Den Übergang in die weiterführende Schule datengestützt gestalten

Art.Nr.: az4/26/10

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Produktbeschreibung

Was kannst du schon?

Stellen Sie sich vor, Sie besuchen als Elternteil die Deutschlehrkraft Ihres Kindes der Jahrgangsstufe 5 beim Elternsprechtag, um über Ihr Kind und die Noten der ersten Klassenarbeiten zu sprechen und fast jeder Satz der Lehrkraft fängt mit den Worten „Ich glaube…“ oder „Ich meine…“ oder „Es könnte sein…“ an. Wären Sie zufrieden und fühlten Sie sich kompetent beraten?

Die Beratung von Schülerinnen, Schülern und Eltern ist eine Kernaufgabe aller Lehrkräfte. Eine solide und zielgerichtete Beratung ist jedoch nur möglich, wenn sie auf einer vorhergegangenen Diagnose basiert. Diese ist besonders relevant beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule, denn eine Kenntnis über eventuelle Förderbedarfe der neuen Schülerinnen und Schüler ist wichtig, damit sie an der neuen Schule von Anfang an eine erfolgreiche Schullaufbahn einschlagen können.

Zwar gibt es Grundschulgutachten oder einen Grundschullehrersprechtag, bei dem sich die bisherigen Grundschulklassenleitungen mit den neuen Klassenleitungen der weiterführenden Schulen austauschen können, doch erstens sind die Gutachten und ausgetauschten Informationen von unterschiedlicher Qualität und zweitens gibt es derartige Veranstaltungen nicht in allen Kommunen.

Martin Schmidt stellt in seinem Themenheft das Übergangskonzept des Fachs Deutsch am Sophie-Scholl-Gymnasium in Oberhausen vor: Es basiert auf einer evidenzbasierten Diagnose, die die Grundlage für eine mögliche weitere Förderung ist.